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Infoveranstaltung online: Jahresprogramm für Kanzler:innen und ihre OE-Verantwortlichen 2027/28 · Mittwoch, 25. November 2026, 13 bis 14 UhrMehr erfahren →

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Workshop W4.1 · Starke Teams

From Good to Great

Die 5 Geheimnisse großartiger Teams

Teams scheitern selten an ihren Zielen. Sie scheitern daran, wie sie zusammenarbeiten.

In diesem Workshop arbeitet Ihr Team an fünf Haltungen und Fähigkeiten, die gute Zusammenarbeit ausmachen. Es bekommt eine gemeinsame Sprache für das, was sonst unausgesprochen bleibt, und geht mit konkreten Vereinbarungen zurück in den Alltag.

Dauer
1–2 Tage, als Teamentwicklung oder begleitend zu Ihrem Veränderungsprozess
Gruppe
6–20 Personen aus Teams, Führungsrunden oder bereichsübergreifenden Gruppen
Format
In Präsenz, gern als Klausur. Vorgespräche online.
Grundlage
Radical Collaboration® nach Jim Tamm

Ausgangslage

Fachlich stark, und trotzdem hakt es

In den meisten Teams fehlt es nicht an Kompetenz. Es fehlt eine gemeinsame Art, zusammenzuarbeiten.

  1. 01In der Besprechung nicken alle. Die eigentliche Diskussion findet danach auf dem Flur statt.
  2. 02Zwischen zwei Bereichen geht es nur noch um Zuständigkeiten, nicht mehr um die Sache.
  3. 03Vieles hängt im Kopf der Leitung und ist im Team noch nicht angekommen.

Hinter solchen Mustern stecken selten böse Absichten. Wer sich unter Druck fühlt, sichert sich ab: hört weniger zu, gibt weniger Informationen weiter und behält Bedenken für sich. Neue Aufgaben, knappe Ressourcen oder eine veränderte Zusammensetzung im Team verstärken das. Der Workshop macht diese Muster besprechbar und gibt Ihrem Team Werkzeuge an die Hand, um gemeinsam wieder an der Sache zu arbeiten.

Ablauf und Inhalte

Was im Workshop passiert

Wir hören vorher zu, arbeiten am Workshoptag in vier Schritten an den fünf Geheimnissen großartiger Teams und schauen nach einigen Wochen gemeinsam hin. Gearbeitet wird an Ihren echten Themen, nicht an Fallstudien.

Die gemeinsame Landkarte: drei Kulturzonen

Das Modell von Jim Tamm macht besprechbar, wie Ihr Team seine Zusammenarbeit gerade erlebt und wohin es sich entwickeln will. Es ist einfach genug, um im Alltag zu bleiben.

  • Grüne ZoneWir arbeiten gemeinsam an der Sache. Unterschiedliche Sichtweisen sind willkommen.
  • Rote ZoneWir verteidigen uns. Konflikte werden laut und persönlich.
  • Pinke ZoneWir gehen Konflikten aus dem Weg. Es bleibt freundlich, aber unverbindlich.

Veränderung scheitert an den lauten Konflikten der roten Zone ebenso oft wie an der leisen Unverbindlichkeit der pinken.

Vorher

Zuhören

Wir starten nie mit dem Workshop, sondern mit Zuhören. In kurzen Einzelgesprächen oder einer Befragung erfahren wir von den Schlüsselpersonen, worum es wirklich geht. So liegen am Workshoptag die tatsächlichen Themen auf dem Tisch, und alle fühlen sich gehört.

Am Workshoptag

1–2 Tage in Präsenz

Vier Schritte, fünf Geheimnisse

  1. 1

    Standort klären

    Mit den Kulturzonen verortet das Team, wie es seine Zusammenarbeit heute erlebt: untereinander, zwischen Bereichen, mit Partnern. Daraus entsteht ein gemeinsames Zielbild.

    Geheimnis 1: Innere Kooperationsabsicht. Der Wille, wirklich zusammenzuarbeiten, statt verdeckt zu konkurrieren.

  2. 2

    Bei sich selbst anfangen

    Alle schauen auf den eigenen Anteil: Wo handle ich in meinem Einflussbereich? Welche Abwehrmuster zeige ich unter Stress, und woran merken es die anderen?

    Geheimnis 2: Eigenverantwortung. Lösungen finden statt Schuldige.

    Geheimnis 3: Verständnis für sich und andere. Die eigenen Muster kennen, bevor sie das Gespräch übernehmen.

  3. 3

    Offenheit üben

    In strukturierten Gesprächsformaten üben die Teilnehmenden, Unbequemes anzusprechen und wirklich zuzuhören. So kommen Themen auf den Tisch, die sonst auf dem Flur bleiben.

    Geheimnis 4: Psychologische Sicherheit. Die Wahrheit sagen und anhören können, ohne Nachteile zu befürchten.

  4. 4

    An einem echten Thema arbeiten

    Das Team bearbeitet ein reales Anliegen aus seinem Alltag und hält fest, wie es künftig zusammenarbeiten will: mit Vereinbarungen und klaren Verantwortlichkeiten.

    Geheimnis 5: Interessenbasierte Problemlösung. Konflikte so lösen, dass die Sache geklärt ist und die Beziehung stabil bleibt.

Danach

Dranbleiben

Damit aus ein bis zwei Tagen eine neue Arbeitskultur wird, empfehlen wir ein halbtägiges Nachtreffen nach acht bis zwölf Wochen: Wo waren wir grün, wo sind wir zurückgefallen, was ist aus unseren Vereinbarungen geworden?

Ergebnisse

Das nehmen Sie mit

  • Eine gemeinsame Sprache für Zusammenarbeit und Konflikte: die Kulturzonen als Werkzeug für den Alltag, etwa als kurze Einstiegsrunde in Besprechungen.
  • Ein klares Bild, wo Ihre Zusammenarbeit heute steht, und ein gemeinsames Zielbild, wie sie künftig aussehen soll.
  • Persönliche Klarheit für alle Beteiligten über die eigenen Abwehrmuster und den eigenen Anteil an der grünen Zone.
  • Eine erprobte Methode, Interessenkonflikte so zu verhandeln, dass die Lösung hält und die Beziehung stabil bleibt.
  • Konkrete Vereinbarungen und erste Schritte für Ihre weitere Entwicklung, mit benannten Verantwortlichkeiten.

Erfahrungen

Stimmen aus der Praxis

[Teamfoto Archiv der Universität Wien, freigegeben ohne Namensnennung der Abgebildeten]

Beim Teamtag hat sich unser Archivteam auf eine Art geöffnet, die ich vorher so nicht erlebt hatte. Geblieben ist vor allem das Kulturen-Modell: Wenn sich jemand in die rote Zone begibt, weise ich darauf hin, mein Gegenüber kann das Modell schnell abrufen und erkennt die Situation besser. Damit wird ein lösungsorientiertes Gespräch wieder möglich.

Auch sonst wirkt der Tag nach: Ich habe den Umstieg auf unser Wiki forciert, wir bilden Prozesse jetzt schrittweise dort ab, statt dass sich jede und jeder ein paar Stichworte notiert. Und die Jour Fixes funktionieren gut, dazu ist ein informelles Format dazugekommen, in dem wir uns einfach wiedersehen und plaudern.

Kein esoterisches Teambuilding, sondern konkretes Arbeiten an uns als Team. Ich kann das allen Teamleitungen empfehlen, die merken, dass bei ihnen vieles im Kopf der Leitung hängt und im Team noch nicht angekommen ist.

Mag. Mag. Dr. Nina KnielingLeiterin des Universitätsarchivs, Universität WienTeamtag des Archivteams, Mai 2026

Besonders die drei Kulturzonen sind mir präsent geblieben. Ich frage mich seit dem Workshop häufig: In welcher Zone befinde ich mich gerade? Was brauche ich, um wieder in die grüne Zone zu kommen? […] Der Workshop hat uns sehr geholfen, uns als Team und Gemeinschaft zu erleben.

Dr. Amelie ScheuKoordinatorin der Exzellenzstrategie, Johannes Gutenberg-Universität MainzWorkshop für das Exzellenzstrategie-Team, Februar 2024

Anlässe

Wann sich der Workshop lohnt

Am meisten bewirkt der Workshop, wenn er mit inhaltlicher Entwicklungsarbeit verbunden ist: als Auftakt oder als paralleler Arbeitsstrang.

  1. 01Ein Team findet sich neu: nach einer Umstrukturierung, einer Zusammenlegung oder einem Leitungswechsel.
  2. 02Ein Veränderungsprozess startet oder läuft, und die Zusammenarbeit wird zum Engpass.
  3. 03Mehrere Bereiche oder Hochschulen arbeiten zusammen, etwa in Verbünden oder Antragsteams, ohne gemeinsame Hierarchie.

Für wen: Teams und ihre Leitungen in Verwaltung und Wissenschaft, Leitungsteams und Führungsrunden sowie bereichs- und hochschulübergreifende Gruppen.

Trainer:innen

Ihre Begleitung

Den Workshop leiten Trainer:innen, die mit diesem Ansatz arbeiten und Hochschulen aus eigener Arbeit kennen. Bei größeren Gruppen arbeiten wir zu zweit. Wer den Workshop bei Ihnen leitet, stimmen wir im Vorgespräch ab.

  • Dr. Lukas Bischof

    Dr. Lukas Bischof

    Gründer und Vorstand, Trainer und Coach

    • Diplom-Psychologe, systemischer Coach und Business Coach (BDVT)
    • Seit 2011 über 1.000 Workshops und Seminare im Hochschulkontext
    • Schwerpunkte: Führung, Macht und Mikropolitik, Teamentwicklung, Strategie
    • Teamtage u. a. an der Universität Wien und der JGU Mainz
    Zum Profil →
  • Gabriele Holzner

    Gabriele Holzner

    Senior Partnerin, Trainerin und Coach

    • Diplom-Kauffrau, systemischer Coach und Team Coach, Holacracy Practitioner
    • Seit 2016 Trainerin, Coach und Prozessbegleiterin in der Organisationsentwicklung
    • Schwerpunkte: Teamentwicklung, Kulturentwicklung, Führung und Kommunikation
    • Teamprozesse u. a. an der FH Dortmund und der UdK Berlin

Weiterführen

Verwandte Leistungen

Der Workshop gehört zu unserem Themenfeld Starke Teams. Unser Bild davon: Teams übernehmen Eigenverantwortung und erreichen gemeinsam Höchstleistungen. Diese Formate führen die Arbeit weiter.

Dr. Lukas Bischof
Dr. Lukas BischofGründer und Vorstand, Lukas Bischof Hochschulberatung

Passt der Workshop zu Ihrem Team?

30 Minuten, unverbindlich: Sie schildern Ihre Situation, wir hören zu und geben Ihnen eine erste Einschätzung. Auch dann, wenn wir nicht die Richtigen sein sollten. Kein Verkaufsgespräch.

  1. 1Gespräch vereinbaren30 Minuten, unverbindlich
  2. 2Wir klären, wo Sie hinwollen und wie Sie dort am schnellsten ankommenPassend zu Ihrer Situation und Ihrem Anliegen
  3. 3Mit Klarheit loslegenMit Zielbild und ersten Schritten

Oder schreiben Sie uns: anfragen@lukasbischof.eu